Produkte - Fallbeispiele
Neuer Industriehallenboden komplett saniert in 3 Tagen
Komplettsanierung eines 670 m2 großen, zum Teil stark verölten Hallenbodens/Installation eines polymeren Bodenbeschichtungssystems mit hoher Chemikalien-, Abrieb- und Schlagfestigkeit/insbesondere für den Gabelstaplerbetrieb geeignet/Fertigstellung der gesamten Arbeiten innerhalb von drei Tagen.
Die Carl Sülberg GmbH & Co. KG in Remscheid ist der älteste Stahlfingerhersteller der Welt. Die Anfänge des Unternehmens gehen zurück bis ins Jahr 1870, als der Firmengründer Carl Sülberg einen Hüttenhammer mietete, um dort Produkte aus Stahl für die heimische Werkzeugindustrie zu schmieden. Aus bescheidenen Anfängen ist ein modernes Unternehmen entstanden, das neben seinem Hauptprodukt Stahlfinger eine Vielzahl anderer Schmiedeteile fertigt und weltweit vertreibt. Hierzu gehören Scharnier-Rohlinge für die Automobilindustrie, diverse Schmiedestücke für die Landmaschinenindustrie, Sicherheitsteile für den Maschinenbau und Messer-Rohlinge für die Fleischwolfindustrie.
Historische Produktionshallen – modernste Technik
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren die Ausdehnungsmöglichkeiten im Hüttenhammer erschöpft. Aus diesem Grund wurde am jetzigen Standort ein eigenes Betriebsgebäude errichtet, in dem das Unternehmen die erweiterten Fabrikationsmöglichkeiten im Jahre 1898 in Betrieb nahm. In den heutigen Werkshallen wird das Familienunternehmen bereits in der 5. Generation weitergeführt. Die Schmiedung der Produkte erfolgt auf modernen, programmierbaren, elektrohydraulischen Oberdruck-Hämmern. Erwärmt wird der Stahl in gesteuerten, gasbefeuerten Schmiedeöfen.
Neuer Hallenboden: schnelle Installation, hohe Widerstandsfähigkeit, geringere Wartungskosten
Aufgrund der massiven Belastung des Produktionshallenbodens durch den Staplerverkehr mit Gewichten bis zu 4,5 t waren die vorhandenen Asphaltfliesen zum Teil defekt, aber vor allem sehr uneben.Das führte zu einem deutlich erhöhten Kostenaufwand bei der Wartung der Gabelstapler. Das Unternehmen entschloss sich deshalb den Boden komplett zu sanieren.
Bei der Auswahl des Lieferanten war neben den definierten Produktanforderungen (hohe Belastbarkeit, nachgewiesene Haltbarkeit), die Installationsdauer entscheidend. Die Arbeiten sollten auf jeden Fall während der Betriebsferien durchgeführt und abgeschlossen werden, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Sülberg entschied sich für den Bodenbelagsspezialisten Stonhard.
Bei der Produktauswahl wählte man aufgrund der Anforderungen das System STONCLAD. Anders als zum Beispiel in Unternehmen der Lebensmittelindustrie, wo es aufgrund der hohen Hygienestandards auf extreme Reinigungsfreundlichkeit des Bodens ankommt, verzichtete Sülberg auf eine Abschlussversiegelung, da nach Meinung der Entscheider die Fläche durch den Produktionsablauf relativ schnell wieder verschmutzen würde.
Von der Entwicklung bis zur Verlegung – alles aus einer Hand
Stonhard verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung und speziell entwickelte Bodensysteme für unterschiedlichste Anwendungen. Das weltweit agierende Unternehmen verlegt pro Monat eine Fläche von über 500.000 m2 ihrer Belagsysteme. Die Arbeiten werden von Technikern und Bauleitern betreut und von speziell ausgebildeten Verlegebetrieben durchgeführt. Für die komplette Projektabwicklung – von der Bedarfsanalyse über die Verlegung bis zur Abnahme durch den Kunden – ist jeweils ein Projektleiter verantwortlich. Weltweit verfügt das Unternehmen über mehr als 175 Projektleiter. Stonhard ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und Fachbetrieb gemäß § 19 I WHG (Wasserhaushaltsgesetz).
Vorgefräst, gereinigt, grundiert, Unebenheiten ausgeglichen, Bodensystem installiert – und das in 2 Tagen
Die Arbeiten begannen am 3. August 2009 während der Betriebsferien. Um die Produktionsmaschinen (Fräs- und Bohrmaschinen) herum war der Boden stark verölt und musste vorbehandelt werden.Die betroffene Fläche – etwa 100 m2 – wurde deshalb vorgefräst und anschließend durch intensives Kugelstrahlen gereinigt. Die Bereiche um die Maschinenstellplätze und Versorgungsschächte wurden ordnungsgemäß eingeschnitten und abgeschrägt um ein exaktes Anarbeiten des neuen Bodens zu ermöglichen.
Die vormals verölten Flächen grundierte das Stonhard-Team mit PENETRATING PRIMER, einer speziell für stark verölte Untergründe konzipierten Grundierung, um eine Verkrallung des alten zum neuen Boden zu erreichen. Hohlstellen sowie größere Bodenunebenheiten konnten mit dem gewählten Mörtelsystem STONCLAD UR verfüllt, egalisiert und ausgeglichen werden.
Am zweiten Tag wurde die Gesamtfläche von ca. 670m² mit Urethan Primer grundiert. Dabei ist ein besonders sorgfältiges Arbeiten notwendig. Direkt im Anschluss an die Grundierung wurde das Mörtelsystem STONCLAD UR in einer Stärke von 8mm aufgebracht. Mit Hilfe eines Flügelglätters erfolgte eine Verdichtung auf die gewünschte Schichtstärke von 6 mm. Nach abschließenden Arbeiten konnte die Produktionshalle bereits am dritten Tag wieder genutzt werden.
Die Familie der Stonclad-Bodenbeläge wurde für ausgezeichnete Haltbarkeit in Bereichen mit höchsten mechanischen Belastungen entwickelt. Stonclad-Beläge sind extrem chemikalien-, abrieb- und schlagfest und erfordern nur wenig Pflege. Bei korrosiven Einwirkungen in der chemischen und Nahrungsmittelindustrie bis hin zur täglichen Nutzung in Laufzonen genügt Stonclad auch höchsten GMP/GHP-Ansprüchen.
STONHARD
StonCor
Deutschland GmbH
Schumanstr. 18
D-52146 Würselen
Tel.: 02405 41740
Fax: 02405 417420
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